Bipolare Störung: die Ursachen

Die bipolare Störung betrifft Männer und Frauen unabhängig von ihrer sozialen Schicht. Seine Ursachen sind multifaktoriell, mit einer starken endogenen Komponente, dh genetisch und biologisch.

Eine bipolare Störung tritt bei jungen Erwachsenen mit einem Anfangsalter zwischen 15 und 40 Jahren auf. Genauer gesagt, das durchschnittliche Anfangsalter ist ungefähr 20 Jahre alt. Die Ursachen der bipolaren Störung wären weitgehend genetisch und biologisch, ohne die Umweltursachen auszuschließen, die selbst an der Genexpression beteiligt sind.

Die relativ einheitliche Prävalenz in verschiedenen Kulturen, die Familientendenz und der frühere Altersbeginn im Vergleich zur unipolaren Depression (mania-less depression oder hypomania) deuten auf eine starke genetische Komponente hin. Wenn einer der Eltern eine bipolare Störung hat, beträgt das Risiko für eines der betroffenen Kinder etwa 20%. Wenn der Vater und die Mutter eine bipolare Störung haben, steigt dieses Risiko auf 50-60%. Das Vorhandensein einer Geschichte der bipolaren Störung in der Familie geht also in Richtung einer genetischen Anfälligkeit für die Krankheit.

Wie bei allen psychiatrischen Erkrankungen spielen jedoch auch Umweltursachen eine Rolle beim Ausbruch der Krankheit. Die Existenz von traumatischen Ereignissen oder emotionalen Defiziten in der Familie oder der persönlichen Vergangenheit, besonders in der frühen Kindheit, kann die Entwicklung einer bipolaren Störung fördern.

Diese Umweltursachen würden sich nur dann auswirken, wenn ein Feld genetischer Anfälligkeit vorhanden wäre. Nach der epigenetischen Theorie würde die Existenz von Umweltfaktoren (affektiv, infektiös, entzündlich usw.) die Expression bestimmter Gene beeinflussen und die Entwicklung einer bipolaren Störung fördern.

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