Sarkoidose: die Behandlungen

Im Falle einer Sarkoidose ist eine Behandlung nicht unbedingt notwendig. Insbesondere akute Sarkoidose heilt häufig ohne medikamentöse Behandlung und ohne Komplikationen. Bei leichter Sarkoidose mit positiver Prognose können regelmäßige Kontrollen in der Arztpraxis in erster Linie ausreichen, um den Krankheitsverlauf zu beobachten und zu entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist oder nicht.

In Fällen von Sarkoidoseausbrüchen, begleitet von schweren Symptomen, sowie Löfgren-Syndrom (eine besondere Form von Sarkoidose), antipyretisch (um Fieber zu senken), entzündungshemmende und analgetische Medikamente (zB Ibuprofen oder Säure Acetylsalicylsäure) kann verschrieben werden.

Wenn Sarkoidose die Lunge, die Augen, die Leber, die Haut, das Herz oder die Nerven beeinträchtigt, können Kortisonmedikamente verwendet werden. Die Behandlung mit Cortison erfolgt in der Regel in Tablettenform.

Eine lokale Behandlung ist möglich, wenn die Sarkoidose die Haut (kutane Sarkoidose) oder die Augen befällt: In diesen Fällen wird Kortison direkt auf das betroffene Gebiet aufgetragen (z. B. in Form von Augentropfen oder als Salbe).

Wenn die Sarkoidose besonders lang und schwer ist oder wenn die Behandlung mit Kortikosteroiden nicht wirksam genug ist, kann der Arzt auch immunsuppressive Medikamente wie Azathioprin, Methotrexat oder Chloroquin verschreiben.

Die medikamentöse Behandlung der Sarkoidose sollte in der Regel einige Wochen dauern. In Bezug auf Cortisondosen zum Beispiel werden sie allmählich verringert. Es ist nur in Absprache mit dem Arzt, dass beschlossen wird, die Medikamente zu stoppen oder nicht.

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