Glaukom

Das Glaukom ist eine Sehbedingung, die durch Veränderungen des Sehnervs hervorgerufen wird. Der Hauptrisikofaktor für diese Krankheit ist ein Anstieg des Augeninnendrucks, verursacht durch einen Überschuss an Flüssigkeit, genannt Kammerwasser, im vorderen Teil des Auges.

Ein paar Worte der Erklärung ein wenig technisch: der Kammerwasser ist eine transparente Flüssigkeit, die den vorderen Teil des Auges vor der Augenlinse badet. Dieser vordere Teil wird durch die Iris (gefärbter Teil des Auges) in zwei Zonen unterteilt: die hintere Kammer zwischen der Iris und der Augenlinse und die Vorderkammer zwischen der Iris und der Hornhaut (transparente Membran auf der Iris) und der Schüler).

Der Kammerwasserspiegel wird in der Hinterkammer abgesondert. Es wandert in die Vorderkammer des Auges und wird im Iridokornealwinkel (an der Verbindung von Iris und Hornhaut) an einem Filter namens Trabeculum resorbiert.

Der intraokulare Kammerwasserdruck muss innerhalb des normalen Bereichs bleiben. Wenn es überhöht ist, verändert es die anderen Strukturen des Auges, insbesondere die Netzhaut und den Sehnerv (hinter dem Augapfel), wesentliche Elemente, um Bilder zu verschlüsseln und an das Gehirn zu übertragen und so das Sehen zu gewährleisten. Dies nennt man Glaukom. Es gibt zwei Arten: Offenwinkelglaukom und Winkelverschlussglaukom.

Das Glaukom muss so schnell wie möglich erkannt und behandelt werden, da es sich, wenn es nicht behandelt wird, zu Blindheit entwickeln kann. Nichtsdestotrotz helfen aktuelle Fortschritte in der Augenheilkunde, die Diagnose und Behandlung von Glaukomen zu verbessern.

Autoren: Dr. Ada Picard, Dr. MC Bonduelle und Dr. Evrard.

Plantar Warzen: Behandlungen Vorherige Artikel

Plantar Warzen: Behandlungen

Colitis ulcerosa (UC) Vorherige Artikel

Colitis ulcerosa (UC)

Beliebte Beiträge