Amnesie: Die Symptome

Amnesie kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Es gibt zwei zeitliche Kategorien von Amnesie: retrograde Amnesie und anterograde Amnesie.

> Retrograde Amnesie: Es ist die Unfähigkeit, sich an alte Tatsachen zu erinnern (kommt von einer lateinischen Wurzel, die rückwärts gehen bedeutet).
Beispiel für ein Symptom: Unfähigkeit, Erinnerungen an Urlaub oder Orte des Lebens vor zehn Jahren zu erinnern.

> Anterograde Amnesie: Es ist die Unfähigkeit, sich an die jüngsten Ereignisse zu erinnern (kommt aus einer lateinischen Wurzel und bedeutet "vorwärts gehen"). Das Fach kann daher kein neues Wissen und Lernen aufbauen.
Beispiel für ein Symptom: Ich kann mich nicht an den Namen einer Person erinnern, die ich gerade getroffen habe.

Man kann die Amnesie auch nach dem Typ des betreffenden Speichers definieren. Der Mensch hat mindestens zwei qualitative Arten von Informationsspeicherung: deklaratives Gedächtnis und nicht-deklaratives Gedächtnis.
Diese Erinnerungen befinden sich nicht in den gleichen Bereichen des Gehirns. Abhängig von der Gehirnregion, die beschädigt wird, gibt es verschiedene Arten von Amnesie:

1) Amnesie bezüglich des deklarativen (oder expliziten) Gedächtnisses.
Deklaratives Gedächtnis betrifft das Speichern und Abrufen von Daten, die zum Bewusstsein kommen und durch Sprache ausgedrückt werden können. Diese Erinnerung befindet sich in einer Hirnregion namens "Hippocampus". Wir unterscheiden zwischen semantischem deklarativem Gedächtnis und episodischem deklarativem Gedächtnis:

> Semantisches Gedächtnis: Es ist das verallgemeinerte Gedächtnis.
Beispiel für ein Symptom: Vergessen Sie die Bedeutung eines Wortes, den Namen des Präsidenten usw.

> Episodisches Gedächtnis: Es ist das autobiographische Gedächtnis.
Symptombeispiel: Erinnern Sie sich nicht mehr an Datum und Ort des letzten Familienurlaubs.

2) Amnesie bezüglich nicht-deklarativem (oder implizitem) Gedächtnis.
Nicht-deklaratives Gedächtnis ist in den Details des Bewusstseins nicht zugänglich. Es hat verschiedene Arten von Speicher, die sich jeweils in bestimmten Bereichen des Gehirns befinden. Unter diesen: prozedurales Gedächtnis. Es repräsentiert die Gewohnheiten, die Taten, die wir gelernt haben und die wir tun, ohne uns der genauen Art bewusst zu sein, in der sie realisiert werden müssen. Diese Erinnerung befindet sich unter anderem in einer tiefen Zone des Gehirns, die "Striatum" genannt wird.

Beispiel: Fahrradfahren, Klavier spielen, Tippen auf einer Computertastatur.

> Seeding oder Priming: ein unbewusstes Phänomen, das die Erinnerung an die neuesten Daten erleichtert.

> Assoziatives Lernen (Pawlowjan): Ein Hund, dessen Glockenton mit dem Essen in Verbindung gebracht wird, wird nach einigen Tagen zum Klang der Glocke stillen.

> Nicht-assoziatives Lernen (Reflexwege).

Jede Beteiligung der zerebralen Region, die an einer dieser vier Kategorien impliziten Gedächtnisses beteiligt ist, kann daher zu einer bestimmten Amnesie führen, die sich auf die Fähigkeiten bezieht, die durch die Art des beschädigten Gedächtnisses erlaubt sind.

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