ADREXAN LP 80 mg

Generikum der therapeutischen Klasse: Kardiologie und Angiologie
Wirkstoffe: Propranolol
Labor: EG Labo

Kapsel mit verzögerter Freisetzung
Schachtel mit 28
Alle Formen

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- Bluthochdruck.
- Prophylaxe von Stress-Angina-Attacken.
- Langzeitbehandlung nach Myokardinfarkt.
- Reduktion oder Vorbeugung sympathikusabhängiger Rhythmusstörungen: Sinus- oder Junktions-Tachykardien, Tachykardien von Vorhofflimmern und -flattern, ventrikuläre Tachykardien.
- Kardiovaskuläre Manifestationen von Hyperthyreose und Intoleranz gegenüber Substitutionstherapie bei Hypothyreose.
Funktionelle Anzeichen einer obstruktiven Kardiomyopathie.
- Hintergrundbehandlung von Migräne.

Dosierung ADREXAN LP 80 mg Kapsel mit verlängerter Freisetzung Packung mit 28

Die besondere Bioverfügbarkeit von Propranolol in ADREXAN LP 80 mg Kapseln (siehe pharmakokinetische Eigenschaften) ermöglicht folgende Dosierungen:
- Hypertonie, Prophylaxe der Anstrengung Angina-Attacken, obstruktive Kardiomyopathie: Eine Kapsel bei 80 mg pro Tag, vorzugsweise am Morgen.
Bei einigen Patienten kann es jedoch erforderlich sein, die Dosis auf bis zu 2 Kapseln pro Tag zu erhöhen. Bei einigen Hypertonikern kann es möglich sein, ein anderes Antihypertensivum oder ein Diuretikum zu kombinieren.
- Langzeitbehandlung nach Myokardinfarkt:
. Anfangsbehandlung : Es sollte zwischen dem 5. und dem 21. Tag nach dem akuten Infarkt eingeleitet werden: 1 40 mg Tablette 4 mal täglich für 2 bis 3 Tage.
. Erhaltungsbehandlung : 1 Kapsel zu 80 mg pro Tag am Morgen.
- Migräne, Rhythmusstörungen, Hyperthyreose:
Da aktive Dosen von Patient zu Patient variieren können und Dosen unter 80 mg wirksam sein können, sollte eine Behandlung mit der herkömmlichen Freisetzungsform eingeleitet werden.

Gegen Hinweise

KONTRAINDIKATED:
- Überempfindlichkeit gegen Propranolol,
- Asthma und obstruktive chronische Bronchopneumopathien,
- Herzinsuffizienz, die nicht durch Behandlung kontrolliert wird,
- kardiogener Schock,
- atrioventrikuläre Blöcke des 2. und 3. Grades, die nicht gepaart sind,
- Angina von Prinzmetal,
- Nebenhöhlenentzündung (einschließlich sinuatrialer Block),
- Bradykardie (<45-50 Kontraktionen pro Minute),
- Raynaud-Phänomen und periphere arterielle Störungen,
- unbehandeltes Phäochromozytom,
- Hypotonie,
- Geschichte der anaphylaktischen Reaktion,
- Kombination mit Floctafenin, Sultoprid (siehe Wechselwirkungen).
NICHT EMPFOHLEN:
- Dieses Medikament wird generell nicht empfohlen, wenn es mit Amiodaron kombiniert wird (siehe Wechselwirkungen).
- Stillzeit: Beta-Blocker werden in die Milch ausgeschieden. Das Risiko einer Hypoglykämie und Bradykardie wurde nicht untersucht. Daher sollte es bei stillenden Frauen als Vorsichtsmaßnahme vermieden werden.

Adrexan LP Nebenwirkungen

Klinisch:
Am häufigsten berichtet :
- Asthenie,
- Kühlung der Enden,
- Bradykardie, schwerwiegend, wenn überhaupt,
- Verdauungsstörungen (Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen),
- Impotenz,
Schlaflosigkeit, Albträume.
Viel seltener :
- Verlangsamung der atrioventrikulären Überleitung oder Intensivierung eines bestehenden AV-Blocks,
- Herzversagen,
- Blutdruckabfall,
- Bronchospasmus,
- Hypoglykämie,
- Raynaud-Syndrom,
- Verschlimmerung einer bestehenden Claudicatio intermittens,
- verschiedene Hauterscheinungen einschließlich psoriasiformer Eruption s.
Biologisch:
In seltenen Fällen war es möglich, das Auftreten von antinukleären Antikörpern zu beobachten, die nur in Ausnahmefällen klinische Manifestationen wie das Lupussyndrom begleiten und die aufhören, wenn die Behandlung beendet wird.

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